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Ihre Apothekerin Sigrid Bernard

Vortrag zum Immunsystem

Am Donnerstag, den 02.02.2017 hält Herr Dr. Münch einen Vortrag über das menschliche Immunsystem.

Der Vortrag findet ab 19:00 Uhr im AMERON-Hotel, Melatengürtel 15 in 50933 Köln statt.

Um Anmeldung bei uns in der Adler-Apotheke wird gebeten.

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Vortrag zum Immunsystem

Mehr Allergien durch Klimawandel?

Die Zahl der Menschen mit Allergien wird in den nächsten Jahrzehnten stark zunehmen, vermuten Forscher. Verantwortlich sei der Klimawandel. Besonders rasch verbreitet sich die Pflanze Ambrosia.

Die Pollen der Ambrosia (Ragweed, Traubenkraut) sind ein weitverbreitetes Allergen. Eine einzige Pflanze produziert bis zu eine Milliarde von Pollenkörnern pro Saison. Für Allergiker wird das schnell zur Belastung. Die Anzahl der Menschen, die auf Ambrosia allergisch reagieren, könnte sich bis 2050 mehr als verdoppeln. Denn aufgrund des Klimawandels dürfte sich die Blühperiode von Ambrosia verlängern. Das geht aus einer Studie der Universität Wien hervor. Zudem nehmen die Forscher an, dass viele der Pflanzen mehr Pollen bilden.
Das Forschungsteam analysierte Daten zum Klimawandel sowie zur Verbreitung von Ambrosia-Pflanzen, Pollenproduktion und -ausbreitung. Anschließend erstellten die Wissenschaftler Europa-Karten mit der geschätzten Ambrosia-Belastung während der künftigen Pollensaisons und kombinierte diese mit Daten über Wohnorte und das Ausmaß der Allergiebelastung in der Bevölkerung.

Ambrosia profitiert von Klimawandel
„Die Ragweed-Pollenallergie […] breitet sich auch in Gegenden aus, wo dies derzeit noch selten der Fall ist“, warnt Michelle Epstein, Studienkoordinatorin von der Universitätsklinik für Dermatologie an der MedUni Wien. „Das Problem wird sich in Ländern mit einem bereits existierenden Ragweed-Problem, wie in Ungarn und Kroatien, möglicherweise noch verstärken, aber auch in Deutschland, Polen und Frankreich.“ Maßnahmen zur Ambrosia-Kontrolle seien daher enorm wichtig für das öffentliche Gesundheitswesen und eine wesentliche Anpassungsstrategie gegen die Auswirkungen des Klimawandels. „Man muss aber auch betonen, dass sich die Auswirkungen des Klimawandels nicht auf Ragweed beschränken und dass eine ganze Reihe von anderen pollenproduzierenden Pflanzenarten möglicherweise auch davon betroffen ist“, gibt Epstein zu Bedenken.

Weitere Informationen:
Eine englischsprachige Zusammenfassung der Studie finden Interessierte auf der Website von Environmental Health Perspectives.

Quelle: Universität Wien

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Mehr Allergien durch Klimawandel?

Bundesteilhabegesetz beschlossen

Der Bundestag hat heute das Bundesteilhabegesetz beschlossen. Es soll Menschen mit Behinderungen mehr Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Was das Gesetzes vorsieht.

Die gesetzlichen Regelungen für die Unterstützungsleistungen für Menschen mit körperlicher beziehungsweise geistlicher Behinderung waren bisher auf verschiedene Bereiche des Sozialgesetzes verteilt. Oft wurden Ansprüche nur im Rahmen der „Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung“ des Sozialgesetzbuches XII gewilligt. Das neue Bundesteilhabegesetz soll die Regelung nun bündeln.

Antragsstellung bundesweit einheitlich und unbürokratischer
In einem bundeseinheitlichen Verfahren werden die Leistungen für jede Person künftig einzeln ermittelt und auf den individuellen Bedarf zugeschnitten. Die Bewilligung von Eingliederungshilfen wird damit nicht mehr abhängig vom Wohnort sein. Der Antrag auf Persönliches Budget für das Bezahlen einer persönlichen Assistenz beispielsweise konnte aus Kostengründen vom Sozialamt in einem Bundesland bewilligt werden, in einem anderen jedoch abgelehnt – die Unterbringung in ein Heim war oftmals preiswerter. Darüber hinaus erhoffen sich die Sozialleistungsempfänger Besserungen bei der Berechnung der Geldbeträge.

Gesetz sieht finanzielle Besserungen vor
Nach der Lesung am 1. Dezember hat der Bundestag das Bundesteilhabegesetz verabschiedet. In Zukunft werden Menschen mit Behinderungen, die staatliche Leistungen empfangen, finanziell entlastet – sie dürfen einen höheren Einkommens- und Vermögensbetrag einbehalten, als bisher. Das Einkommen der Ehepartner wird nicht mehr zur Berechnung der Leistungen herangezogen. Darüber hinaus erhalten Menschen mit Behinderungen mit einer Arbeit in Werkstätten mehr Geld. Die nun bundesweit eingeführten Lohnkostenzuschüsse sollen einen Anreiz für Arbeitgeber schaffen, Menschen mit Behinderungen einzustellen. Damit erfüllt sich die Hoffnung vieler Betroffener, den Wechsel von den Werkstätten auf den ersten Arbeitsmarkt leichter zu vollziehen. Bisher war dies nur in einigen Bundesländern möglich. In dieser Hinsicht bedeutet das Gesetz eine Verbesserung für Menschen dieser Bevölkerungsgruppe. Doch vielen gehen die Bestimmungen nicht weit genug, um Menschen mit Behinderungen zu mehr Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe zu verhelfen.

Mehr Informationen auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

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Bundesteilhabegesetz beschlossen

Welt-AIDS-Tag 2016

Der diesjährige Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember findet unter dem Motto „#positivzusammenleben“ statt. Denn Ängste und Vorurteile führen dazu, dass HIV-Infizierte im Alltag Diskriminierung und Ausgrenzung erfahren.

Fehlendes Wissen ruft bei vielen Personen Angst vor Menschen mit einer HIV-Infektion hervor. Schnell entstehen Vorurteile, die das Verhalten von Unwissenden gegenüber Patienten prägen. Zusätzlich zur Krankheit leiden Patienten oft unter Ausgrenzung und Diskriminierung.

Infektion im Alltag nicht übertragbar
Deshalb setzt die bundesweite Kampagne „#positivzusammenleben“ des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitlichen Aufklärung (BZgA) zum Welt-AIDS-Tag auf Aufklärung. Die Immunschwächekrankheit AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome, erworbenes Immunschwächesyndrom) wird durch das Hummane-Immundefizienz-Virus (HI-Virus) übertragen. Dieses wird prinzipiell mit allen Körperflüssigkeiten ausgeschieden – insbesondere mit Blut, Sperma und Scheidensekret.

Geschlechtsverkehr ist daher einer der Hauptübertragungswege. „Das HI-Virus gehört zu den Krankheitserregern, die beim Umgang im Alltag nicht übertragen werden“, informiert Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Beim Sex schützen Kondome vor einer Ansteckung. Eine HIV-Therapie bietet ebenfalls einen Schutz vor Ansteckung unter der Voraussetzung, dass die Viruslast beziehungsweise die Zahl infizierter Zellen in den Körperflüssigkeiten und Schleimhäuten unter der Nachweisgrenze liegt.“

Informieren für positives Miteinander
Dank der Fortschritte in der Medizin ermöglichen Medikamente den meisten HIV-positiven Menschen, ihren Berufsalltag und ihre Freizeit weitgehend normal zu gestalten. Doch Ängste und Vorurteile vieler Menschen schränken die gesellschaftliche Teilnahme vieler Patienten ein. Drei der 85.000 Betroffenen in Deutschland geben der Aufklärungskampagne deshalb ihr Gesicht und setzen sich für ein aufeinander Zugehen und Miteinander ein. „Ich glaube, man kann Angst abbauen, indem man bei Unsicherheiten Fragen stellt und miteinander ins Gespräch kommt“, meint Wolfgang aus Frankfurt, einer der drei Patienten und Mitgestalter der Welt-AIDS-Tag-Kampagne „#positivzusammenleben“.

Weitere Informationen und Mitmach-Aktionen zum diesjährigen Welt-AIDS-Tag finden Sie auf der Internetseite des Welt-AIDS-Tages www.welt-aids-tag.de

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Botulismus bei Säuglingen

Er gilt als gesunde Alternative zum weißen Haushaltszucker – Honig. Doch für Babys ist das natürliche Süßungsmittel ungeeignet. Verunreinigungen mit dem Bakterium Clostridium botulinum verursachen bei Säuglingen einen lebensgefährlichen Botulismus.

Wie Honig Säuglingen schaden kann
Honig lässt den Blutzuckerspiegel weniger stark ansteigen. Er verfügt über die heilsame Wirkung seiner Ursprungspflanzen und gleicht einem reichhaltigen Cocktail aus Mineralstoffen und Vitaminen. Doch das beliebte Bienenprodukt hat einen Nachteil: Es ist nicht auszuschließen, dass Honig bakterielle Verunreinigungen enthält. Am gefährlichsten wirkt das Bakterium Clostridium botulinum. Sein Gift löst einen Botulismus mit schweren Muskelkrämpfe aus, der meist zum Tod durch Ersticken und Herzstillstand führen.

Botulismus bei Babys erkennen
„Infizierte Säuglinge zeigen Muskelschwäche, sie können den Kopf kaum halten und haben Schwierigkeiten beim Atmen, was sich durch Röcheln oder Schnarchgeräusche äußern kann“, beschreibt Dr. Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) die für Botulismus charakteristischen  Vergiftungserscheinungen. Eltern fällt auf, dass ihre Babys nur mit größten Schwierigkeiten trinken, kaum Ausscheidungen haben und vermehrt Speichel absondern. „Betroffene Kinder müssen rasch intensiv-medizinisch behandelt werden“, betont die Kinderärztin Dr. Niehaus.

Für ältere Kinder ist Honig unbedenklich
Säuglinge haben eine schwach ausgeprägte Darmflora und kaum Magensäure. Unter diesen idealen Bedingungen keimen die Bakterien aus und produzieren ihr tödliches Gift. Im Körper von Erwachsenen und älteren Kinder gedeihen die tückischen Bakterien dagegen nicht. Diese Altersgruppe infiziert sich nur über Lebensmittel, in denen sich der Erreger bereits massenhaft vermehrt und Gift abgesondert hat. Dies geschieht unter unhygienischen Bedingungen in Fleischkonserven, selbst-Eingemachtem und Räucherfisch.

Quellen: Kinder- und Jugendärzte im Netz, SurvStat@RKI, Monatsschrift Kinderheilkunde

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Botulismus bei Säuglingen

Herbstmüdigkeit und Winterblues

Bären verkriechen sich in ihre Winterhöhle; Menschen kämpfen mit Herbstmüdigkeit und Winterblues. Worauf beruht dieses Phänomen und was bringt Licht in die dunklen Novembertage?

Lichtmangel verursacht Herbstmüdigkeit
Düstere, nasskalte Herbsttage wecken das Schlafbedürfnis und drücken auf die Stimmung. „Hauptursache dafür ist der Mangel an Sonnenlicht“, betont Marco Kohlenberger von der Kaufmännische Krankenkasse (KKH) in Hanau. „Wenn die Tage kürzer werden, steigert unser Körper die Bildung des körpereigenen Hormons Melatonin, auch Schlafhormon genannt“.  Zugleich drosselt Lichtmangel die Produktion des Glückshormons Serotonin.

Vorsicht im Straßenverkehr
Herbstmüdigkeit schmälert nicht nur die Leistungsfähigkeit und lähmt den Alltag, sie bedeutet eine ernstzunehmende Gefahr. Laut Auskunft des Deutschem Verkehrssicherheitsrats wirkt Müdigkeit ähnlich wie Alkohol. Sie beeinträchtigt die Wahrnehmung, verlangsamt die Reaktionsfähigkeit und begünstigt Unfälle. Nicht umsonst spricht der Volksmund von Schlaftrunkenheit.

Tipps gegen Winterblues
Gegen Herbstmüdigkeit und Winterdepressionen raten die Experten der KKH Folgendes:

  • 30 Minuten an der frischen Luft sorgen für das nötige Gleichgewicht zwischen Schlafhormon Melatonin und Glückshormon Serotonin. Am effektivsten wirken Ausdauersportarten, da sie mit den Endorphinen eine weitere Gruppe von Glückshormonen freisetzen.   
  • Genießer steigern ihren Serotoninspiegel mit zwei bis drei Stücken Schokolade pro Tag. Auch Bananen und Nüsse dienen als Serotoninquellen.
  • Wechselduschen bringen nicht nur den Kreislauf in Schwung.
  • Stress verstärkt den Winterblues. Als Gegenmittel wirkt alles, was das Leben verschönert und entschleunigt. Saunabesuche, Lesestunden, schöne Musik und vorweihnachtliche Besinnlichkeit bringen Licht in den Alltag. 

 

Quelle: Kaufmännische Krankenkasse (KKH)

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BzgA-Infos zu Antibiotika

Die Anzahl der Bakterien, die gegen Antibiotika widerstandsfähig sind, nimmt weltweit zu. Der richtige Umgang mit diesen Medikamenten kann jedoch einen Engpass an wirksamen Antibiotika verhindern. Wie Patienten Antibiotika richtig anwenden, verrät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

„Antibiotika sind eine tragende Säule unserer Gesundheitsversorgung“, betont Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. „Wie lange sie noch wirken, hängt maßgeblich davon ab, wie wir sie anwenden. Doch ein Großteil der Antibiotika weltweit wird falsch eingesetzt.“ Dies geschieht oft aus Unwissenheit der Patienten, da diese nicht hinreichend über den richtigen Gebrauch von Antibiotika aufgeklärt sind.

Merkblatt zu Antibiotika-Resistenzen
Die BZgA hat deshalb ein Merkblatt zu Antibiotika-Resistenzen herausgegeben, das Patienten über die Medikamentengruppe informiert: Was sind Antibiotika überhaupt? Gegen welche Krankheitserreger wirken sie? Und wie kommt es zur Antibiotika-Resistenz? Außerdem geben Experten Hinweise zum Gebrauch und zur Einnahme der Arzneimittel. „Antibiotika sind leistungsfähige Arzneimittel und sollten immer in enger Absprache mit dem verschreibenden Arzt, der Ärztin oder dem Apotheker eingenommen werden“, erläutert Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Wichtig ist auch, die vorgesehene Dauer der Behandlung auch bei Besserung der Symptomatik einzuhalten.“ Denn oft tritt eine Besserung ein, bevor alle Bakterien abgetötet wurden. Ein frühzeitiges Absetzen des Medikaments könnte zu einer erneuten Vermehrung des Krankheitserregers führen.

Die Aufklärungsaktion soll Patienten zu einem verantwortungsvollen Gebrauch von Antibiotika befähigen. Damit in Zukunft genügend Medikamente im Kampf gegen bakterielle Krankheitserreger zur Verfügung stehen.

Merkblatt zu Antibiotika-Resistenzen zum Download

Merkblatt zu Antibiotika-Resistenzen zum Bestellen

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Eigenanalyse von Stressoren

Viele Menschen sehen Stress als Ergebnis von externen Faktoren an, die sie kaum beeinflussen können. Daher fühlen sie sich den Belastungen oft hilflos ausgeliefert. Eine Eigenanalyse der Stressoren bietet einen Ausweg.

Ausgangssituation für Stress ist oftmals ein Ungleichgewicht zwischen den an die Betroffenen gestellten Anforderungen und den persönlichen Möglichkeiten. Erleben Menschen diese Anforderungen als unangenehm oder bedrohlich, lösen sie bei ihnen meist Stress aus.

Analyse persönlicher Stressentstehung
Doch gerade in der persönlichen Bewertung von Stressfaktoren liegt der Schlüssel zur Bewältigung. „Eine Eigenanalyse kann der erste Schritt sein, um den persönlichen Stress zu verstehen und den Umgang damit zu verändern“, erklärt Dr. Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater (BVDP) mit Sitz in Krefeld. Menschen, die sich häufig gestresst fühlen, nehmen sich am besten Zeit und setzen sich ehrlich und intensiv mit ihrer Situation auseinander. Das Beantworten folgender Fragen verhilft zu mehr Klarheit:

  • Was sind meine Stressoren?
  • Welche persönlichen Bedingungen und Defizite habe ich?
  • Wie reagiere ich auf Belastungssituationen?
  • Zu welchen langfristigen Folgen führt die Belastung?
  • Welche persönlichen Bewältigungsmöglichkeiten habe ich?
  • Wie nehmen andere mein Verhalten oder meine Situation wahr?

 

Persönliches Anspruchsniveau klären
Außerdem lohnt es sich zu überprüfen, ob die eigenen Ansprüche höher sind als die persönliche Belastbarkeit und ob die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten den Ansprüchen gerecht werden. Anhand des nun gewonnenen Überblicks können Betroffene Strategien entwickeln, wie sie die eigenen Schwächen und Stärken mehr berücksichtigen. Ziel ist es, die Passung von äußeren Anforderungen und persönlichen Möglichkeiten zu optimieren. „Der richtige Umgang mit Belastung sollte idealerweise vorbeugend praktiziert werden. Je früher man mit der Stressbewältigung beginnt, desto einfacher und effektiver sind die Bewältigungsmaßnahmen zu lernen“, weiß die Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

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Die Spritze gegen Neurodermitis

Patienten mit Neurodermitis dürfen sich freuen. Forscher haben einen neuen Wirkstoff gegen die Hautkrankheit entwickelt. Das mit der Spritze verabreichte Medikament soll besonders effektiv und nebenwirkungsarm sein.

Starker Juckreiz und rotbraune Hautausschläge mit Schuppen und Knötchen – das sind die typischen Anzeichen einer Neurodermitis. In schweren Fällen setzen die Ärzte bisher Kortison und Immunsuppressiva ein. Diese starken Medikamente lindern nicht nur die Hautentzündung. Sie schwächen auch die Immunabwehr gegen Bakterien und Viren.

Neurodermitis nebenwirkungsarm bekämpfen
Eine andere Strategie verfolgen die Hautärzte um Prof. Andreas Wollenberg am Klinikum der Universität München. Sie haben einen Wirkstoff entwickelt, der wie maßgeschneidert zum Krankheitsgeschehen bei Neurodermitis passt: Bei den Betroffenen ist der so genannte TH-2-Arm des Immunsystems überaktiv. Genau diesen TH-2-Arm hemmen die Wissenschaftler mit ihrem Wirkstoff Dupilumab. Die übrigen Bestandteile des Immunsystems bleiben unbehelligt. Dadurch kommt es unter Dupilumab seltener zu Infektionen als bei Kortison und Immunsuppresiva.

Spritze zeigt sich in Studie erfolgreich
Die Münchner Hautspezialisten haben den Wirkstoff bereits in einer Studie erprobt. Von 1400 Frauen und Männern mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis erhielten zwei Drittel vier Wochen lang eine Spritze mit Dupilumab in den Bauch. Die übrigen Studienteilnehmer bekamen ein Placebo verabreicht. Nach etwa fünf Wochen verschwanden bei der Dupilumab-Gruppe die Hautausschläge. Jede dritte Versuchsperson befreit die Dupilumab-Spritze dauerhaft vom Juckreiz.

Weitere Studien erforderlich
„Wir werden höchstwahrscheinlich eine neue Alternative für die Behandlung unserer Patienten bekommen“, prophezeit Prof. Wollenberg. Doch bevor Dupilumab den Neurodermitis-Patienten zur Verfügung steht, muss es noch weitere Studien durchlaufen.

Quelle: Lungenärzte im Netz, Klinikum der Universität München

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Die Spritze gegen Neurodermitis

Kinder vor Erkältungen schützen

Ein Geheimrezept gegen Erkältungen gibt es nicht. Doch bereits mit einfachen Verhaltensregeln kommen Kinder besser durch den Winter.

Händewaschen nicht vergessen
Im Winter, wenn sich alle in überhitzten Räumen zusammendrängen, haben Viren und Bakterien ein leichtes Spiel. Denn Nähe verkürzt die Übertragungswege. Am sinnvollsten wäre es, in dieser Zeit konsequent die Hände von Augen, Nase oder Mund zu lassen, da sich hier die wichtigsten Eintrittspforten für Keime befinden. Doch schon regelmäßiges Händewaschen mit Seife verringert die Zahl der Krankheitserreger deutlich, erklärt Heidi Günther, Apothekerin bei der Barmer GEK. Kinder beugen so Erkältungen effektiv vor.

Lüften schützt vor Erkältungen
Für das richtige Raumklima sorgt regelmäßiges Stoßlüften. “Durch die frische und feuchte Luft werden die Schleimhäute befeuchtet und das verringert das Risiko, dass sich Viren und Bakterien festsetzen“, erläutert Günther. Auch ausreichende Trinkmengen sind Balsam für die Schleimhäute. Als Flüssigkeitsquelle empfiehlt Günther Wasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees und selbst gemischte Saftschorlen.

Auch im Winter an die frische Luft

„Kinder wollen raus und das sollten Eltern auch trotz Kälte ermöglichen“, betont die Apothekerin. Die passende Winterkleidung ist weder kalt noch bringt sie die Kinder zum Schwitzen. Außerdem darf sie nicht einengen, sonst ziehen die Kleinen sie einfach aus. Gesicht und Lippen schützt eine reichhaltige Wind- und Wettercreme mit Woll- oder Bienenwachs.

Schlaf und Vitamine
„Im Winter sollten viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen“, meint Günther. Sie rät, die bunten Gesundmacher in Schokopudding, Suppen oder Lasagne zu verstecken. Als Alternative für Süßigkeiten empfiehlt die Apothekerin Trauben, Orangen, Trockenfrüchte, Birnen- und Apfelschnitze. Neben Vitaminen benötigt das Immunsystem ausreichend Erholung. Deshalb sollten Eltern bei ihren Kindern auf regelmäßige, altersgemäße Schlafenszeiten achten und tagsüber Zeiten zum (Vor)Lesen, Musikhören oder Kuscheln einplanen.  

Quelle: BARMER GEK

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