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Ihre Apothekerin Sigrid Bernard

Kindergesundheit aktiv stärken

Früh übt sich, wer auch im Erwachsenenalter gesund leben will. Denn bereits die frühkindliche Entwicklung ist entscheidend für das gesundheitsbezogene Verhalten im weiteren Leben.

Mit einer Veranstaltungsreihe über Kindergesundheit will das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) für das Thema sensibilisieren. „Wir brauchen eine gemeinsame Kraftanstrengung von Eltern, Kitas, Schulen, Ärzten, Verbänden und allen anderen Verantwortlichen, um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu stärken“, fordert Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Den Auftakt zur Reihe bildete nun ein Forum in Berlin, das in Zusammenarbeit des BMG und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) organisiert wurde.

Weniger Alkohol und Zigaretten, Übergewicht unverändert hoch
Untersuchungen des Robert Koch-Instituts zeigen, dass Kinder und Jugendliche in Deutschland überwiegend gesund aufwachsen. Nach Einschätzung der Eltern sei das bei 94 Prozent ihrer Sprösslinge der Fall. Während junge Menschen zunehmend weniger rauchen und Alkohol trinken, bleiben Übergewicht und Fettleibigkeit unverändert hoch. Rund 15 Prozent der Heranwachsenden sind betroffen. Nur ein Viertel aller Jungen und Mädchen erreicht die Empfehlung von Gesundheitsexperten, sich mindestens eine Stunde täglich zu bewegen. Häufig erkranken Kinder und Jugendliche zudem an Allergien wie Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis – jeder Sechste leidet an einer solchen Erkrankung des Immunsystems.

Eltern sollten schon früh Grundregeln vermitteln
Bereits im frühkindlichen Entwicklungsstadium werden die Weichen für späteres Gesundheitsverhalten gelegt. So fangen Menschen, die in ihrer Jugend nicht geraucht haben, auch im Erwachsenenalter mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht damit an. Eltern sollten Kinder daher schon früh die Grundregeln eines gesundheitsförderlichen und aktiven Lebensstils vermitteln.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

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Kindergesundheit aktiv stärken

Vorsicht bei Selbstmedikation

Den Gang zum Arzt sparen sich viele Menschen, wenn die Beschwerden nicht allzu stark sind. Doch ohne fachliche Beratung können bei der Selbstbehandlung unerwartete Risiken auftreten.

Scheuen Menschen mit Beschwerden den Gang zum Arzt, sind einige Dinge zu beachten. Denn auch nicht-verschreibungspflichtige Medikamente bergen eventuell ein Risiko. Besondere Vorsicht ist vor Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten geboten. So können etwa rezeptfrei erhältliche Abführmittel die Wirkung von Herzmedikamenten verstärken – Herzrhythmusstörungen und Ohnmacht sind mögliche Folgen. Schmerzmittel wie Ibuprofen, Aspirin oder Diclofenac steigern die Wirkung von Blutverdünnern, was Blutungen hervorrufen kann. Und Frauen, die die Pille nehmen, riskieren bei gleichzeitiger Einnahme von Johanniskraut eine Schwangerschaft – ein 100-prozentiger Verhütungsschutz ist dann nämlich nicht mehr gegeben.

Risiko vor allem für Senioren
Besondere Vorsicht ist für Senioren geboten, da diese häufig unter mehreren Erkrankungen leiden, die mit unterschiedlichen Präparaten behandelt werden. Dies erhöht die Gefahr möglicher Wechselwirkungen. Hinzu kommt, dass sich mit zunehmendem Alter die Aufnahme und Verteilung der Wirkstoffe im Körper verändert. Um individuell passende Arzneimittel zu finden, wenden sich von Beschwerden Geplagte daher am besten an einen Apotheker. Mit diesem können sie Vorerkrankungen, Unverträglichkeiten und die Einnahme der Medikamente besprechen. Auch der Beipackzettel liefert wichtige Hinweise.

Restbestände nicht aufbrauchen
Restbestände an verschriebenen Medikamenten sollten ohne Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker nicht zum Einsatz kommen. Heidi Günther, Apothekerin bei der Barmer, erklärt: „Möglicherweise weicht das aktuelle Krankheitsbild von dem früheren ab, so dass der Einsatz des Mittels nicht sinnvoll oder sogar schädlich ist.“

Quelle: Barmer

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Vorsicht bei Selbstmedikation

Neue Hoffnung bei Herzschwäche

Maßvolles körperliches Training schadet bei einer Herzmuskelschwäche nicht – ganz im Gegenteil. Das zeigt eine neue Studie der Technischen Universität München (TUM).

Die Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Aus Angst vor einer Überbelastung des Herzens bei Erkrankten verboten Ärzte körperliches Training bislang strikt. Prof. Martin Halle, Sportmediziner an der TUM, erklärt: „Für Herzinsuffizienz stand bisher die medikamentöse Therapie im Vordergrund. Ergänzt wurde dies durch einen Herzschrittmacher, der die Kontraktion des Herzmuskels optimiert, und einen Defibrillator – beides soll einen plötzlichen Herztod durch Herzrhythmusstörungen verhindern.“

Weniger Klinikaufenthalte bei Betroffenen
Mittlerweile hat sich jedoch gezeigt, dass ein ergänzendes körperliches Training die Betroffenen belastbarer macht und Klinikaufenthalte reduziert. In einer vor kurzem veröffentlichten Studie unter Beteiligung der TUM durchliefen 261 Patienten verschiedene Trainingseinheiten. Dabei zeigte sich, dass diejenigen Patienten, die an einem betreuten und moderaten Training teilnahmen, eine deutliche Verbesserung ihrer körperlichen Verfassung zeigten. Halle berichtet: „Wir konnten eine Verkleinerung der linken Herzkammer und damit eine Verbesserung der Pumpfunktion beobachten“. Dadurch sinkt der Blutdruck und das Herz nimmt mehr Sauerstoff auf.

Warnung vor zu hohen Belastungen
„Insgesamt unterstreicht diese neue Studie, wie sehr ein regelmäßiges körperliches Training bei moderater Intensität allen Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz zu empfehlen ist“, fasst der Sportmediziner zusammen. Moderates Training umfasse rund hundert Schritte pro Minute beziehungsweise 3.000 Schritte in 30 Minuten. Vor deutlich höheren Belastungen seien jedoch Langzeitergebnisse abzuwarten. Die Ergebnisse weisen zudem darauf hin, dass ein von Experten betreutes Training deutlich bessere Effekte erzielt als ein alleine durchgeführtes.

Quelle: idw

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Karneval ohne Kater

Die fünfte Jahreszeit ist Katerzeit – denn zu Karneval wird nicht nur ausgiebig gefeiert, sondern auch getrunken. Wie sich das böse Erwachen am nächsten Morgen verhindern lässt.

Karneval ohne Alkohol ist für viele Feierlaunige undenkbar. Doch die Folgen der ausgelassenen Feierei sind oft unangenehm: Mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Abgeschlagenheit müssen trinkfreudige Jecken am nächsten Morgen rechnen. Dabei lassen sich die Symptome schon mit relativ geringem Aufwand abmildern oder gar verhindern.

Vorher viel essen und trinken
Alkohol entzieht dem Körper Wasser, welches wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Natrium und Kalium enthält. Besonders wichtig ist es daher, vor und während dem Alkoholkonsum ausreichend alkoholfreie Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Das verhindert Kopf- und Gliederschmerzen sowie Müdigkeit und Konzentrationsprobleme. Der Alkohol reizt zudem die Magenschleimhaut, was Übelkeit hervorruft. Um das zu verhindern, ist zu Karneval durchaus viel und fettiges Essen erlaubt: Das Fett schützt die Magenschleimhaut und verlangsamt die Verteilung des Alkohols im Blut.

Was kann man am nächsten Morgen tun?
Auch am nächsten Morgen lassen sich die Symptome noch eindämmen. Mineralstoffverluste gleichen entsprechende Präparate wie Brausetabletten aus. Diese finden Sie in jeder Apotheke. Auch Schorlen helfen – Kaffee oder das sogenannte „Konterbier“ entziehen dem Körper hingegen nur weitere Flüssigkeit. Selbst wenn es an Appetit mangelt, sollte auf jeden Fall gefrühstückt werden. Empfehlenswert sind vor allem salzhaltige Speisen, zum Beispiel eine Gemüsebrühe. Diese führen dem Körper das verlorene Natrium wieder zu. Daneben wirkt ein Spaziergang an der frischen Luft durch die Sauerstoffzufuhr oft Wunder. Der Abbau des Alkohols beschleunigt sich durch all diese Maßnahmen aber nicht – selbst mit Rollmops und sauren Gurken zum Frühstück.

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Studie: TV-Spots fördern Übergewicht

Fernsehwerbung befördert bei Kindern den Konsum ungesunder Lebensmittel. Das hat eine europäische Langzeitstudie ergeben. Experten fordern Maßnahmen gegen gezieltes Kindermarketing.

Eine große Langzeitstudie mit 10.000 Kindern aus acht europäischen Ländern hat bestätigt: Werbung wirkt sich negativ aus auf das Konsumverhalten von Kindern. Der Studie zufolge greift der Nachwuchs, nachdem TV-Spots angeschaut wurden, häufiger zu zucker- und kalorienlastigen Speisen und Getränken – sogar, wenn die Eltern davon abraten.

Viele übergewichtige Kinder in Deutschland
Die Quote an übergewichteten Kindern ist hierzulande laut dem Robert Koch-Institut mit 15 Prozent deutlich zu hoch. „Beim Kampf gegen Übergewicht kommt dem Umfeld eine Schlüsselrolle zu, dazu zählen vor allem auch die Eltern, die positiv Einfluss nehmen können“, betont Prof. Dr. Baptist Gallwitz, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Doch Werbung führe gerade dazu, dass Eltern von ihren Kindern unter Druck gesetzt würden, ungesunde Lebensmittel zu kaufen. Ermüdende Abwehrkämpfe seien die Folge.

Höhere Steuer für ungesunde Produkte
Übergewicht begünstigt chronische Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Leiden, Atemwegskrankheiten und Krebs. Dr. Dietrich Garlichs, Geschäftsführer der DDG, setzt sich daher für ein Verbot entsprechender TV-Spots ein: „Kindermarketing für ungesunde Dickmacher ist aus unserer Sicht kommerziell motivierte, staatlich geduldete Verantwortungslosigkeit, die zu großem persönlichen Leid und hohen gesellschaftlichen Folgekosten führt.“ Weder freiwillige Selbstverpflichtungen seitens der Industrie noch Appelle an ein gesundes Essverhalten hätten funktioniert. Die Herausgeber der Studie fordern daher neben einem Verbot dieser Art von Werbung, gesunde Nahrungsmittel steuerlich zu entlasten und ungesunde dafür teurer zu machen.

Quelle: Deutsche Diabetes Gesellschaft

Weitere Informationen: Link zur Studie

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Ab 50 zur Darmspiegelung

Experten möchten die Altersschwelle für die kostenlose Darmspiegelung auf 50 Jahre senken. Vor allem Männer profitieren von der frühen Vorsorgeuntersuchung.

Darmkrebs bleibt oft zu lange unerkannt. Daher raten Experte zur Darmspiegelung. Seit 2002 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen die Vorsorgeuntersuchung für alle Versicherten über 55 Jahre. Der Erfolg gibt ihnen Recht. „In den ersten zehn Jahren haben mehr als vier Millionen Menschen an einer Vorsorge-Darmspiegelung teilgenommen“, berichtet Prof. Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum. „Das hat nach unseren Berechnungen etwa 180.000 Darmkrebsfälle verhindert.“

Darmspiegelung ab 50
Statistisch gesehen steigt das Darmkrebsrisiko schon ab dem 50. Lebensjahr rapide an. Welche Vorteile ergeben sich aus einer Früherkennung, die zu diesem Zeitpunkt einsetzt? Dies zeigt eine Studie, die das Deutsche Krebsforschungszentrum in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen Bosch BKK und MEDI Baden-Württemberg ins Leben gerufen hat. 2014 bis 2015 unterzogen sich knapp 1.400 Versicherte freiwillig einer Darmspiegelung. Bei jedem zwölften männlichen Teilnehmer diagnostizierten die Wissenschaftler Darmkrebs oder Darmkrebs-Vorstufen. Im Gegensatz dazu zeigte die Darmspiegelung nur bei jeder 22. weiblichen Versuchsperson Auffälligkeiten.

Männer häufiger betroffen als Frauen
Damit sei Darmkrebs bei Männern über 50 Jahren sogar häufiger als bei Frauen zwischen 55 und 69, welche die Vorsorgeuntersuchung selbstverständlich bezahlt bekämen, betont Prof. Brenner. „Das ist ein überzeugender Grund dafür, die Altersgrenze für die Vorsorge-Koloskopie zumindest bei Männern schon vom 50. Geburtstag an routinemäßig anzubieten“, erklärt der Heidelberger Internist. Einige Krankenkassen übernehmen die Vorsorgeuntersuchung bereits ab 50 Jahren, darunter die Bosch BKK und MEDI Baden-Württemberg. Prof. Brenner rät den Versicherten nachdrücklich, diese Gelegenheit wahrzunehmen.

DKFZ-Informationen zu Darmkrebs

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Platzangst ist gut behandelbar

Personen mit Agoraphobie verspüren an bestimmten Orten eine starke Angst. Dies kann ihre Bewegungsfreiheit stark einschränken. Behandlungsmöglichkeiten.

Ausgelöst wird Agoraphobie in der Regel durch spezifische Orte oder Situationen. „Platzangst tritt typischerweise bei Aufenthalten an großen, weiten Orten und öffentlichen Plätzen auf“, erklärt Dr. Sabine Köhler vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) mit Sitz in Krefeld. „Doch auch enge, überfüllte Räume sind problematisch, wie beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel, Kinos oder enge Supermärkte. Betroffene leiden unter großer innerer Anspannung und einer starken emotionalen Belastung.“ Personen mit Agoraphobie fürchten sich, bei Vorfällen nicht schnell genug Hilfe zu erhalten oder fliehen zu können. Auch die Sorge vor beschämenden Situationen kann im Zentrum der Angst stehen. Oft löst allein der Gedanke an diese Orte oder Situationen eine Angstattacke aus. Zu Hause oder in Anwesenheit einer vertrauten Person fühlen sich viele Betroffene sofort sicherer und die Angst verschwindet.

Panikstörung oft als Begleitsymptom
Parallel zu dieser Angst können Betroffene eine Panikattacke erleben, die losgelöst von spezifischen Auslösern auftritt. „Eine Panikattacke geht mit überwältigenden Symptomen wie Herzrasen, Atemnot, Schwindel und auch Entfremdungsgefühlen bis hin zur Todesangst einher“, erklärt die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie Dr. Köhler. „Solche Attacken sind nicht vorhersehbar und können Betroffene zutiefst erschüttern und verunsichern. Im Mittel dauern sie etwa 30 Minuten an“. Körperliche Ursachen dieser physischen Anzeichen können nicht festgestellt werden. Im Zuge der Panikstörung entwickeln viele der Betroffenen zusätzlich eine Angst vor der Angst, die von Fachärzten als Erwartungsangst bezeichnet wird. 

Behandlung: Psychotherapie und gegebenenfalls Medikamente
Der Agoraphobie zugrunde liegen häufig persönliche Krisen, die von den Betroffenen als existenziell bedrohlich empfunden werden. Die Patienten unterschätzen oft ihre Bewältigungsmöglichkeiten, auf diese Anforderungen zu reagieren. Dies beeinträchtigt zugleich ihr Selbstwertgefühl. „Mit einer gezielten psychotherapeutischen Behandlung kann Menschen, die unter Panikattacken und Agoraphobie leiden, aber in relativ kurzer Zeit geholfen werden“, rät Dr. Köhler. „Günstig ist immer eine möglichst zeitnahe Therapie – auch damit sich keine Folgeerkrankungen wie eine Depression oder eine Suchterkrankung entwickeln.“ Besteht eine ausgeprägte Angststörung, erwägen Fachärzte eine zusätzliche medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva. 

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

 

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Trends im Lebensmittelverbrauch

Der Verbrauch von Gemüse, Getreide, Kaffee und Tee in Deutschland nimmt zu, der von Obst und Fisch dagegen ab. Der Fleischkonsum bleibt hoch. Weitere Trends.

Der 13. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) zeigt einige spannende Trends im Lebensmittelkonsum der Bundesbürger. Positiv entwickelt hat sich zum Beispiel der durchschnittliche Verzehr von Gemüse sowie von Beeren und Schalenfrüchten. Dies begünstigt die Aufnahme von Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Seltener gegessen werden hingegen Zitrusfrüchte und Frischobst wie Äpfel, Birnen und Trauben.

Fleischkonsum weiter zu hoch
Getreide, etwa in Form von Reis, steht zunehmend auf dem Speiseplan der deutschen Bevölkerung. Die darin enthaltenen Ballaststoffe beugen Krankheiten wie Diabetes mellitus und Dickdarmkrebs vor. Auch Milchprodukte, vor allem Käse, sind sehr beliebt, was einerseits die Versorgung mit Protein und Kalzium sicherstellt, andererseits aber auch viel Fett liefert. Ähnlich sieht es bei Fleisch- und Wurstwaren aus, die zwar wichtige Nährstoffe in sich tragen, aber auch ein Risiko für Übergewicht und koronare Herzkrankheiten darstellen. Fisch senkt dieses Risiko mit seinen Omega-3-Fettsäuren – der Verzehr ist in den letzten Jahren in Deutschland aber deutlich rückläufig.

Kaffeekonsum nimmt deutlich zu
Mineralwasser und Tee entwickeln sich zunehmend zu beliebten Getränken bei den Bundesbürgern. Besonders angestiegen ist aber der Kaffeekonsum, was die DGE auf die diversen „to go“-Varianten zurückführt. Diese haben teilweise eine zu hohe Energiedichte. Das gilt auch für zuckerhaltige Erfrischungsgetränke, die zunehmend zu sich genommen werden. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollten keine oder wenig zuckergesüßte Getränke trinken. Die Experten empfehlen Wasser als Durstlöscher.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.

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Herzinfarkt bei Frauen

Der Herzinfarkt gilt in der Bevölkerung eher als „Männerproblem“. Doch spätestens ab den Wechseljahren steigt das Risiko von Frauen, einen Herzinfarkt zu erleiden. Die Beschwerden sind oft untypisch. Wie Frauen Anzeichen richtig erkennen.

Frauen warten im Notfall länger ab
Kommt es bei Frauen zum Herzanfall, zeigt sich häufig eine andere Symptomatik. Denn im Gegensatz zu Männern erleben sie eher untypische Beschwerden wie Kurzatmigkeit, Rückenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie Schmerzen im Oberbauch. „Bei Frauen macht sich der typische Brustschmerz häufig weniger heftig bemerkbar. So schieben sich die untypischen Beschwerden in den Vordergrund: Der Verdacht auf Herzinfarkt stellt sich nicht ein und die Dringlichkeit, die 112 anzurufen, entfällt“, erläutert Prof. Dr. Christiane Tiefenbacher vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Während Männer ab den ersten Symptomen durchschnittlich 80 Minuten verstreichen lassen, bis sie den Notruf alarmieren, sind es bei Frauen 112 Minuten.

Gefahr ab den Wechseljahren
Die Kardiologin Dr. Tiefenbacher erklärt: „Für Frauen gibt es bestimmte Faktoren, die sie und ihr Arzt besonders im Blick haben sollten, weil diese die koronare Herzkrankheit (KHK), die dem Herzinfarkt immer vorausgeht, begünstigen: Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes.“ Allerdings verhindert das Geschlechtshormon Östrogen bei Frauen bis zu den Wechseljahren eine Verengung der Herzkranzgefäße (Arteriosklerose) und damit häufig auch einen Herzinfarkt. Ab den Wechseljahren sollten Frauen dann regelmäßig Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin kontrollieren – auch schon früher, wenn eine genetische Belastung vorliegt.

Quelle: Deutsche Herzstiftung

Weitere Informationen: Ratgeber der Deutschen Herzstiftung zum Herzinfarkt

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Lücke bei Versandapotheken

Was wäre, wenn die Medizin nur noch aus dem Internet käme? Vermutlich entstünde eine Versorgungslücke, denn viele wichtige Medikamente sind für den Versandhandel ungeeignet.

Viele Kunden schätzen die Internetapotheke wegen der unkomplizierten, anonymen Verkaufsabwicklung. Doch manchmal  erfordert der Arzneimittelkauf vorab ein intensives Beratungsgespräch. Laut Gesetz sind alle Medikamente vom Versandhandel ausgeschlossen, für deren sichere Anwendung Informationen nötig sind. Namentlich verboten ist der Versand thalidomid-haltiger Medikamente, die beispielsweise gegen Leukämie zum Einsatz kommen. Auch die „Pille danach“ ist wegen des hohen Beratungsbedarfs nur vor Ort in der Apotheke erhältlich.

Traditionelle Apotheken liefern rechtzeitig
Im Regelfall haben traditionelle Apotheken jedes gewünschte Medikament innerhalb von zwei Stunden verfügbar. Wer sich Wege sparen möchte, bestellt seine Arznei telefonisch vor oder lässt sich fehlende Medikamente abends per Bote bringen. Versandapotheken liefern frühestens nach 24 Stunden. Für die sachgerechte Einnahme von Antibiotika ist dieser Zeitabstand bereits zu groß. Deshalb rät das Gesundheitsministerium in seiner Bekanntmachung vom März 2004 ausdrücklich davon ab, die antibakteriellen Medikamente über das Internet zu erwerben. 

Sachgerechter Vertrieb durch Präsenzapotheke
Apotheken beziehen ihre Ware von professionellen Arzneimittelgroßhändlern, die großen Wert auf einen sachgerechten Transport bei geeigneten Temperaturen legen. Diese Maßnahme ist vor allem bei flüssigen und kühlpflichtigen Arzneimitteln unabdingbar. Daher rät das Bundesgesundheitsministerium, flüssige Zytostatika sowie Insuline und Impfstoffe nur vor Ort in der Apotheke zu kaufen. Auch radioaktive Medikamente, Arznei mit kurzen Haltbarkeitsdaten sowie dokumentationspflichtige, starke Schmerzmittel sollten laut Ministerium nicht aus dem Internet kommen.

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